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Der Reporter wurde von der Gruppe natürlich sofort erkannt und mit einem lauten „Hallo, Herr Schmitz” erwartungsvoll begrüßt. Zunächst erkannte George in der Runde einen sportlichen Endvierziger im grauen Anzug und mit entschlossen wirkenden Gesichtszügen, die Tatkraft und Willensstärke verrieten. Das war Bernhard Tholen, der Bürgermeister von Gangelt. Sein Gesichtsausdruck war ernst. „Schön, dass Sie die Zeit gefunden haben und Ihren wohlverdienten Urlaub unterbrechen”, sagte er. „Der Selfkant ist eine Region, die sich touristisch neu aufstellt und da sind wir natürlich darauf angewiesen, dass die Öffentlichkeit davon auch entsprechend Kenntnis bekommt.” Dem pflichteten Herbert Corsten und Johannes von Helden, die beiden Bürgermeister der Gemeinden Selfkant und Waldfeucht bei. „Natürlich”, sagte George. „Deshalb bin ich ja hier.” „Nun deswegen vielleicht auch – aber in erster Linie doch wegen des Möhrenmordes”, mischte sich nun Gerd Schütz ein. Der Ortsvorsteher hatte den Toten bekanntermaßen am Morgen entdeckt und die Rettungskräfte sowie die Polizei alarmiert. Natürlich war er als Ortsvorsteher auch bei der Versammlung gewesen, hatte sie aber, wie sich später herausstellte, an dem Abend gleich nach der Zusammenkunft wieder verlassen und somit von einem Streit zwischen dem späteren Mordopfer und dem Rothaarigen nichts mitbekommen.

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